So funktioniert easycompliance: Plattform, Module und Berechtigungen im Überblick
easycompliance ist ein Self-Service-Portal zur Sanktionslistenprüfung und zum laufenden Compliance-Monitoring Ihrer Geschäftspartner. Dieser Artikel erklärt in einfacher Sprache, welche Prüfmodule es gibt, wie Einzelprüfung und automatisches Monitoring zusammenspielen und was die Begriffe rund um Zugänge, Berechtigungen und Kontingent bedeuten. Er ist der Einstieg, von dem aus alle Detailartikel verlinkt sind.
Was ist der Kundenbereich
Der Kundenbereich ist Ihr Self-Service-Portal: Sie prüfen einzelne Namen ad hoc gegen die relevanten Listen oder lassen eine hochgeladene Liste von Geschäftspartnern laufend automatisch überwachen. Treffer werden Ihnen gemeldet, und Sie bewerten sie im Portal. So dokumentieren Sie Ihre Sorgfaltspflichten nachvollziehbar an einer Stelle.
Prüfmodule
Welche Module für Sie freigeschaltet sind, hängt von Ihrem Tarif ab. Die Freischaltung gilt für alle Zugänge desselben Kunden gleich.
- Sanktionslisten – im Menü „Sanktionslisten". Abgleich gegen die einschlägigen Sanktionslisten.
- PEP-Prüfung – im Menü „PEP-Prüfung". Abgleich gegen Listen politisch exponierter Personen.
- Dow Jones – im Menü „Dow Jones" mit den Untermodulen „Dow Jones MAE", „Dow Jones TRAE" und „Dow Jones SCO" (Dow-Jones-Risikodaten).
Ist ein Modul für Sie nicht freigeschaltet, erscheint der zugehörige Menüpunkt nicht. Welche Module Sie nutzen möchten, klären Sie mit dem Kundenservice.
Zwei Arbeitsweisen: Einzelprüfung und Monitoring
easycompliance bietet zwei grundsätzliche Arbeitsweisen, die sich ergänzen:
- Einzelprüfung (Menü „Einzelprüfung durchführen"): Sie geben einen Namen ad hoc ein und erhalten sofort das Ergebnis. Ideal für die schnelle Prüfung eines neuen Geschäftspartners. Ergebnisse können Sie ins Archiv übernehmen.
- Automatisches Monitoring (Menü „Automatische Prüfung (Monitoring)"): Sie laden eine Liste Ihrer Geschäftspartner hoch; das System prüft diese laufend und meldet neue Treffer. So bleiben bestehende Partner dauerhaft überwacht, ohne dass Sie jeden Namen erneut eingeben.
Beide Arbeitsweisen nutzen dieselben Prüfmodule (Sanktionslisten, PEP, Dow Jones), soweit diese für Sie freigeschaltet sind.
Zugänge und Berechtigungen
Damit Sie die Begriffe rund um Zugänge richtig einordnen:
- Hauptzugang (Kunde): die Kundennummer Ihres Unternehmens – der eigentliche Kunde bzw. Mandant.
- Zusatzzugang: ein zusätzlicher Mitarbeiter-Zugang mit eigener Kundennummer und eigenen Berechtigungen. Welche Funktionen ein Zusatzzugang sieht, hängt von seinen Berechtigungen ab.
- Manager-Zugang / Mandantenwechsel: Ein Manager-Zugang kann über „Mandanten wechseln" zwischen mehreren Kunden (Mandanten) umschalten. Details dazu im Artikel Als Manager zwischen Mandanten wechseln.
Wichtig ist der Unterschied zwischen zwei Dingen:
- Berechtigungen legen fest, was ein einzelner Zugang darf (z. B. importieren, bewerten, drucken). Sie können sich von Zugang zu Zugang unterscheiden.
- Freigeschaltete Module legen fest, welche Prüfungen für den Kunden verfügbar sind (Sanktionslisten, PEP, Dow Jones). Sie gelten für alle Zugänge desselben Kunden gleich.
Ein Zugang sieht also nur die Module, die für den Kunden freigeschaltet sind – und davon nur die Funktionen, für die er berechtigt ist.
Kontingent
Das Kontingent ist der Umfang, in dem Ihr Tarif Prüfungen bzw. überwachte Datensätze abdeckt. Im Dashboard sehen Sie unter „Kontingent" Ihre aktuelle Auslastung. Ist das Kontingent erschöpft, wenden Sie sich an den Kundenservice, um es anzupassen.
Testkonten
Testkonten (Kundennummern mit dem Präfix TEST) dienen dem Ausprobieren und sind
nicht repräsentativ für ein Produktivkonto. In Testkonten sind Drucken und Export
gesperrt. Wenn Sie nach der Testphase produktiv arbeiten möchten, wenden Sie sich an den
Kundenservice.
Wie sich die Suche grundsätzlich verhält
Die Prüfung vergleicht nicht nur exakte Schreibweisen, sondern berücksichtigt – je nach eingestelltem Suchmuster – auch Namensvarianten und ähnliche Schreibweisen, damit Treffer trotz kleiner Abweichungen gefunden werden. Wie streng oder tolerant gesucht wird, stellen Sie in den Suchoptionen ein. Wie das genau funktioniert, lesen Sie im Artikel zu den Suchoptionen.
Gut zu wissen
- Module folgen dem Tarif: Nicht freigeschaltete Module erscheinen gar nicht im Menü.
- Berechtigungen sind pro Zugang: Zwei Mitarbeiter desselben Kunden können unterschiedliche Funktionen sehen.
- Testkonten sind eingeschränkt: Drucken und Export sind dort gesperrt; die Ergebnisse sind nicht repräsentativ.
- Hilfe: Bei Fragen erreichen Sie uns über den Chat oder wenden sich an den Kundenservice.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Einzelprüfung und Monitoring? Die Einzelprüfung prüft ad hoc einen Namen und liefert sofort ein Ergebnis. Das Monitoring prüft eine hochgeladene Liste laufend und meldet neue Treffer automatisch.
Warum sehe ich ein Modul (z. B. PEP oder Dow Jones) nicht? Module richten sich nach Ihrem Tarif. Ist ein Modul nicht freigeschaltet, erscheint sein Menüpunkt nicht. Den Umfang klären Sie mit dem Kundenservice.
Warum sieht ein Kollege andere Funktionen als ich? Jeder Zusatzzugang hat eigene Berechtigungen. Welche Funktionen ein Zugang sieht, hängt von diesen Berechtigungen ab – die freigeschalteten Module sind dagegen für alle Zugänge des Kunden gleich.
Was bedeutet „Kontingent"? Das Kontingent beschreibt den durch Ihren Tarif abgedeckten Umfang. Ihre aktuelle Auslastung sehen Sie im Dashboard unter „Kontingent".
Sind die Ergebnisse in einem Testkonto vollständig? Ein Testkonto dient nur zum Ausprobieren und ist nicht repräsentativ. Außerdem sind dort Drucken und Export gesperrt.
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